Wie unsere Gedanken unsere Realität beeinflussen und was die Quantenphysik damit zu tun hat

Bereits vor über 2.000 Jahren postulierte Buddha: „Wir sind, was wir denken. Alles, was wir sind, entsteht aus unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken formen wir die Welt.“  

Knapp 2.000 Jahre später bestätigte der (Quanten)-Physiker Albert Einstein: „Es scheint so, als ob das Universum nichts anderes ist als ein einziger grandioser Gedanke.“ Das berühmte Doppelspaltenexperiment aus der Quantenmechanik beweist es zudem: Der Beobachter und dessen Gedanken beeinflussen die Teilchen, also unsere „Realität“.

Heißt das, dass wir allein mit unserer Gedankenkraft Tische verrücken können? Vielleicht, vielleicht auch nicht. Sicher ist jedoch, dass unsere Gedanken wie ein Magnetfeld wirken, das die Dinge im Außen bewegt. Und dass alles, was je erschaffen wurde, zunächst gedacht wurde. Nicht zuletzt beginnt auch die Schöpfungsgeschichte mit: „Am Anfang war das Wort“ – und diesem geht ein Gedanke voraus.

Jeder Gedanke ist Energie – ob positiv oder negativ. Jeder Gedanke hat einen Impact und ist nicht neutral. Jeder Gedanke wirkt sich auf uns aus.

Achten wir also darauf, was wir denken. Je mehr Gedankenhygiene wir betreiben, desto mehr zielgerichtete Energie steht uns zur Verfügung: für unser Handeln, für unser Leben. Das ist nicht nur wichtig für uns, sondern wirkt sich auch auf die Gemeinschaft aus. Denn „jede Handlung hat eine Auswirkung auf das Ganze“, so Albert Einstein.

Allerdings schwirrt in unseren Köpfen so einiges umher. Und die meisten Gedanken – über 90 Prozent – sind dabei noch nicht mal neu, sondern das, was wir gestern, vorgestern, vor einem Jahr bereits gedacht haben.

Das Schöne ist: Wir entscheiden, was wir denken.

Wie schaffen wir es nun, unsere Gedanken zu sortieren, sie im Zaum zu halten, sie neu auszurichten?

Auch wenn wir manchmal den Eindruck haben, es denkt in uns, wie Robert Betz so schön sagt, können wir im ersten Schritt uns dessen erst einmal bewusst werden. In einem zweiten Schritt beobachten wir unsere Gedanken. Schritt drei besteht darin, bewusst positive Gedanken zu wählen.

Forscher haben herausgefunden, dass sich die Struktur unseres Gehirns durch jeden positiven Gedanken verändert. Wir können uns das so vorstellen wie bei einem Trampelpfad, den nur ein paar wenige Menschen gegangen sind. Je mehr Menschen nun auf diesem laufen, je mehr Gedanken wir also auf die positive Bahn schicken, desto breiter wird diese und desto einfacher lässt sie sich passieren.

So wirken beispielsweise Affirmationen – also positiv formulierte Aussagen, die über einen längeren Zeitraum wiederholt werden, dass die positiven Gedankenbahnen immer breiter und die negativen Gedankenpfade immer schmaler werden.

Mehr dazu findet ihr auch in meinem Buch: „Unser Kraftfeld“ –  das ihr schon heute vormerken könnt.

Meldet euch gerne jetzt schon zu meinem Vortrag  dazu beim Kreisbildungswerk Donnerstag, den 13. Oktober 2022 um 19.00 Uhr an.