FAQ für Unternehmen

Allgemeine Fragen

  • Was ist Klimaneutralität?

    Das Kohlenstoffdioxid, das bei der Herstellung von Produkten, Dienstleistungen emittiert wurde, wird an anderer Stelle kompensiert, ausgeglichen. Zum Beispiel durch Aufforstungsprojekte. Denn Pflanzen oder auch Moore binden CO2, das via Photosynthese unter anderen in Sauerstoff umgewandelt wird. Die gesamte CO2 Bilanz des Produktes, der Dienstleistung ist dann ausgeglichen und damit klimaneutral. Eine andere Möglichkeit besteht darin, in Projekte wie zu investieren, die erst gar keinen CO2 Ausstoß verursachen wie beispielsweise Windkraftanlagen oder Photovoltaik. Ersetzen diese  beispielsweise die Stromerzeugung aus fossilen Energien, gelangen weniger Gase in die Atmosphäre.

  • Warum Bäume pflanzen?

    Nicht nur, dass die Welt grün einfach schöner aussieht, Bäume binden CO2 aus der Luft und gelten  deshalb als Klimaretter. 

CSR für Unternehmen

  • Was ist CSR?

    CSR steht für Corporate Social Responsibility. Darunter ist die gesellschaftliche Verantwortung von Unternehmen zu verstehen. Es beruht auf den drei Säulen: Nachhaltige Ökologie, Ökonomie und Soziales. 

     

  • Was ist das Übereinkommen von Paris?

    Im Jahre 2016 hat die Europäische Union das Übereinkommen von Paris unterzeichnet. Es ist die erste umfassende und rechtsverbindliche weltweite Klimaschutzvereinbarung. 

  • Was ist die Agenda 2030?

    Der Aktionsplan für den Menschen, den Planten und den Wohlstand

    Die Agenda 2030 steht für eine Transformation der Welt

    Es geht um den Dreiklang sozialer, wirtschaftlicher und ökologischer Aspekte. Dafür wurden 17 Bereiche, die sogenannten Sustainable Development Goals (SDG) entwickelt.

    Alle einzelnen Aspekte sind dabei miteinander verbunden, gleichwertig und nicht gegeneinander ausspielbar.

    Und sie gehen alle an. 

    Jeder kann sich einbringen,

    • ob auf persönlicher Ebene durch sein eigenes Handeln,
    • ob auf wirtschaftlicher Ebene durch ein werteorientiertes Wirtschaften
    • ob in der Wissenschaft bei der Entwicklung zukunftstauglicher Ideen

    Wie es dazu kam

    Im September 2015 haben sich 193 Staaten in der Generalversammlung der Vereinten Nationen auf 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung geeinigt. Bis 2030 sollen diese und ihre 169 Unterziele erreicht werden. Deshalb werden sie Agenda 2030 genannt. Diese Ziele stelleneinen Handlungsrahmen, in dem die weltweiten Herausforderungen bewältigt werden sollen, dar. Dazu gehört der Erhalt der natürlichen Lebensgrundlage für alle Menschen heutiger und künftiger Generationen. 

  • Kann ich mich auch als Freiberufler klimaneutral stellen?

    Ja, ob als Aktienkonzern, Mittelständler oder Solopreneur.  Die Schritte sind immer dieselben:

    Schritt I:

    Ermittlung des Ist-Zustandes: Wie hoch ist Ihr Emissionsausstoß?

     

    Schritt II:

    Wo können Sie Ihren CO2 Ausstoß reduzieren? Ansätze dazu gibt es viele:

    Video- statt Präsenzmeetings? Wechsel zu einem Ökostromanbieter? Mit dem Rad zur Arbeit? Umstellung der Wärmeversorgung? Ihrer Fantasie sind hier keine Grenzen gesetzt.

    Veranstalten Sie doch einen Workshop mit Ihren Mitarbeitern und prämieren Sie die Ideen.

     

    Schritt III:

    Erst im dritten Schritt werden die Emissionen, die sich noch nicht vermeiden lassen, kompensiert. Über den Kauf von Klimaschutzzertifikaten wird ihr Ausstoß ausgeglichen.

    Sie erhalten ein Gütesiegel, das Sie in Ihren Kommunikationsmedien gezielt einsetzen können.

    Gerne unterstütze ich Sie dabei.

  • Wie kann ich mit Nachhaltigkeit punkten?

    Tue Gutes und rede darüber.

    Das wirkt sich nicht nur positiv auf Ihr Image aus, sondern inspiriert auch andere, nachhaltiger zu agieren.

    Gerne unterstütze ich Sie in Ihrer CSR-Kommunikation.

  • Wer ist CSR-Berichtpflichtig?

    Es gibt einen neuen Richtlinien-Vorschlag, der auf eine deutliche Ausweitung des Kreises der berichtspflichtigen Unternehmen abzielt:

    1. alle großen Unternehmen ab 250 Mitarbeitern im Jahresdurchschnitt, unabhängig von einer Kapitalmarktorientierung.
    2. Die zweite Schwelle für große Unternehmen liegt weiterhin bei einer Bilanzsumme von über 20 Millionen Euro oder einem Umsatz von über 40 Millionen Euro.
    3. alle kapitalmarktorientierten kleinen und mittleren Unternehmen, mit der Ausnahme von Kleinstunternehmen (ab dem 01.01.2026). Unternehmen gelten nach Richtlinie 2013/34/EU ab Überschreitung von zwei der drei Merkmale 1) 10 Beschäftigte, 2) 350.000 Euro Bilanzsumme und 3) 700.000 Euro Nettoumsatzerlöse als klein.

    Eine Berichterstattung auf Konzernebene entbindet auch weiterhin die Töchter von der eigenen Berichtspflicht. Das Tochterunternehmen muss auf den Konzernbericht verweisen.

    Diese Info ersetzt keine rechtliche Beratung. Bitte erkundigen Sie sich nach der aktuellen Rechtsprechung.

    Quelle: akzente kommunikation und beratung GmbH

    Seit dem 21. Juni 2022 gibt es neue Richtlinien:

    Neue Vorschriften für die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen:

    vorläufige politische Einigung zwischen Rat und Europäischem Parlament

    Der Rat und das Europäische Parlament haben eine vorläufige politische Einigung über die Richtlinie über die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen (CSRD) erzielt.

    Der Vorschlag zielt darauf ab, Lücken in den geltenden Vorschriften über die Offenlegung nichtfinanzieller Informationen zu schließen, deren Qualität für eine angemessene Berücksichtigung durch die Anlegenden unzureichend war. Diese Lücken beeinträchtigen den Übergang zu einer nachhaltigen Wirtschaft.

    Gefunden auf: Neue Vorschriften für die Nachhaltigkeitsberichterstattung von Unternehmen: vorläufige politische Einigung zwischen Rat und Europäischem Parlament - Consilium (europa.eu)

    Quelle: 

  • Was ist Green Marketing?

    Transformation und ein Wandel im wirtschaftlichen Denken - die Nachhaltigkeitsdiskussion hat dies angestoßen.

    Green Marketing, Nachhaltigkeitsmarketing oder öko-soziales Marketing sind die Trends der neuen Zeit. Allen gemeinsam ist, dass sie auf  nachhaltige und sozial-verantwortungsbewusste Produkte und Dienstleistungen abzielen. 

    Jedes 4. Startup in Deutschland ist bereits grün. Und die Green Startups erwirtschaften 26 Prozent der Produkte und Dienstleistungen bei jungen innovativen Wachstumsunternehmen.

    Quelle: Startingup

     

  • Gibt es einen Leitfaden für CSR?

    Ja, die gibt es, allerdings sind diese immer abhängig von Ihren Zielen.

    Sprechen Sie mich gerne darauf an, gemeinsam finden wir die CSR-Strategie, die zu Ihnen passt, gerade als Mittelständler oder Solopreneur, und kommunizieren diese. 

  • Was genau bedeutet Social Entrepreneurship?

    Die große Sinnfrage - sie beschäftigt nicht nur Menschen, sondern auch Unternehmer.

    Das spiegelt den Trend des Social Entrepreneurs - zu Deutsch Sozialunternehmen - wider. Mit einem unternehmerischen Ansatz soll (auch) ein nachhaltiger gesellschaftlicher Mehrwert erzielt werden.

    Denn reine Gewinnmaximierung - das war gestern. Moderne Unternehmen sollen und möchten eine positive soziale Wirkung, einen Impact, erzielen. 

     

  • Was versteht man unter Impact Gründer?

    Mit dem eigenen Business die Welt verändern?

    Das ist das Ziel von Impact Gründern, von Impact Startups. 

    Der Zweck des Wirtschaftens liegt darin, eines der vielfältigen sozialen und ökologischen Probleme dieser Welt zu beheben - und nicht in der Gewinnmaximierung. Natürlich sollen und müssen diese Unternehmen auch Geld verdienen, denn nur so können sie auch wirken. Aber es steht nicht im Vordergrund.

    Das ist auch einer der Gründe, warum das Konkurrenzdenken weniger ausgeprägt ist: Es geht um die gemeinsame Sache. 

    Ich stehe mit 'The Shift Bewusster Wandel' auch für einen Wandel in der Wirtschaft und unterstütze insbesondere Impact Gründer, Social Entrepreneure mit meiner Marketing- und PR-Expertise. 

  • Was sind die SDGs?

    Die vereinten Nationen haben 2016 die Sustainable Development Goals (SDGs) zur Sicherung einer nachhaltigen Entwicklung definiert.  Diese umfasst 17 Nachhaltigkeitsziele und beziehen  die drei Bereiche: Soziales, Umwelt und Wirtschaft mit ein. Ganze 169 Unterziele werden darunter subsumiert. 

Marketing und PR für den Mittelstand

  • Was sind die typischen Marketingfehler im Mittelstand?

    Marketing führt im Mittelstand häufig ein stiefmütterliches Dasein. Haben doch die aktuellen Projekte, Kunden und Aufträge immer Vorrang. Was absolut richtig ist.

    Gerade im Marketingbereich gibt es viele Aufgaben, die gut von Freiberuflern übernommen werden: Gerne erarbeite ich mit Ihnen in einem Auftakt-Workshop eine Marketingstrategie, die zu Ihrem Business passt.

    Rahmenverträge können dann beispielsweise das regelmäßige Befüllen der Social Media Kanäle abdecken oder eine regelmäßige Berichterstattung in den Medien. 

  • Kennen Sie Ihre Zielgruppe?

    Klar, Sie kennen doch Ihre Kunden, oder? Wissen Sie wirklich, was diesen bewegt? Welche Probleme er hat, bei dem Sie helfen können?

    Machen Sie sich ein Bild von Ihrem Kunden - und zwar so, als wäre es ein guter Bekannter von Ihnen. Wie? Mit der Buyer Persona zum Beispiel. Gerne erarbeite ich diese mit Ihnen.

Bewusstes Unternehmertum

  • Achtsamkeit - können wir diesen Trend auch für unser Business nutzen?

    Achtsamkeit ist in aller Munde. Aber achtsam im Business agieren, geht das auch?

    Ja. Auch im Business ist Achtsamkeit richtig und wichtig. Die sieben hawaiianischen Huna Prinzipien geben zum Beispiel wertvolle Hinweise dazu. In meinem Blogbeitrag gibt es weitere Impulse dazu. 

  • Was versteht man unter Bewussten Unternehmertum?

    Bewusstes Unternehmertum impliziert alle Maßnahmen, die dazu führen, nachhaltig und wertebasiert zu wirtschaften. Das Spektrum ist breit. In der Interviewreihe 'Bewusstes Unternehmertum' geben verschiedene Experten Einblicke, wie ihnen bewusstes Unternehmertum gelingt.  Das reicht von Klimaneutralität über Wertekarten bis hin zu einem selbstbestimmten Business.