Wunderbare Lebensanker

Bereits Kinder lieben Routinen – die heißgeliebte Gutenacht-Geschichte kann gar nicht oft genug vorgelesen werden, das immer gleiche Zu-Bett-Geh-Ritual hilft ihnen, zur Ruhe zu kommen und Abschied vom Tag zu nehmen.

Rituale sind wichtig – nicht nur für Kinder.

Warum?

Weil sie Sicherheit geben, den Tag strukturieren und uns fokussieren.

Psychologen sagen, dass Routinen dazu führen, dass wir uns mit ihnen wohl fühlen, weil wir mit ihnen Zeit und Energie sparen. Das Gehirn schüttet Belohnungsstoffe aus, wenn Tätigkeiten automatisiert ablaufen und wir uns auf andere Dinge konzentrieren können.

Nutzen wir die Kraft von Routinen – aber richtig.

Denn:

Wie sieht es häufig im Alltag aus?

Der Wecker klingelt, unser erster Blick fällt auf unser Handy – allein schon deshalb, weil es unser Wecker ist. Und schon entfernt uns die erste SMS oder E-Mail-Nachricht von uns selbst, wir sind nicht mehr bei uns, sondern im Außen – ohne dass wir die wertvolle Energie des Morgens genutzt hätten.

Am Abend dann das gleiche, schnell noch die letzten E-Mails checken, um dann erschöpft ins Bett zu sinken.

Das ist zwar auch eine Art von Routine, aber nicht die,

die für uns segensreich ist.

Für mich persönlich ist die Morgenroutine die elementarste.

Wie man in den Tag kommt, ist entscheidend. Nicht umsonst heißt es im Volksmund: Da ist wohl jemand mit dem linken Fuß aufgestanden, wenn an dem Tag alles schief geht oder jemand nicht gut drauf ist.

Eine Morgen-Routine hilft uns, den Tag zu gestalten:

  • Mit welcher Intention gehen wir heute in den Tag?
  • Was wollen wir heute leben?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, eine Morgenroutine zu gestalten. Sie kann aus einer Kombination verschiedener Elemente bestehen, oder auch nur eines beinhalten.

Beispiele für Elemente einer Morgen-Routine:

Morgenroutine # 1: Eine Meditation zur Einstimmung in den Tag

 

Morgenroutine #2: Mit Yoga erfrischt in den Tag starten

    • Es muss nicht die eine Stunde-Power-Yoga-Session sein, schon 10 Minuten Yoga am Morgen reichen aus, um sich in Balance und Energie zu bringen.

 

Morgenroutine #3: Sportliche Betätigung

    • Einfaches Recken und Strecken hilft schon, eine Runde um den Block weckt die Lebensgeister

 

Morgenroutine #4: Barfuß laufen

    • Das verbindet dich wieder mit der Erde und sorgt so für einen Vitalitätsschub. Am besten im Erdgeschoss oder noch besser auf einem Stück Wiese in der Nähe oder Garten. Und, ja, auch und gerade im Winter. Das herrlich prickelnde Gefühl in den Fußsohlen ersetzt so manchen Kaffee in der Früh.

 

Morgenroutine #5: Inspiration tanken

Das Lesen von Büchern / Kalendern, die Impulse für jeden Tag bieten, regt deinen Geist zum Neudenken an.

 

  • Zum Beispiel: Achtsamkeitskalender, Bücher mit Sprüchen für jeden Tag oder auch mein

 

  • ‚365 Tages-Impulse Buch‘, das für jeden Tag Impulse, Übungen, Anleitungen gibt, die aufeinander aufbauen. (Jetzt schon hier vorbestellen und sich vormerken lassen).

 

Morgenroutine #6: Vergegenwärtige und visualisiere deine Ziele (nicht nur) für den Tag

    • wie Sportler, die im Geiste ihre Strecke schon vorab ablaufen, kannst du am Morgen deine Ziele für den Tag visualisieren und dir vorstellen, wie du sie mit Leichtigkeit erreichst.

 

Meine persönliche Morgen-Routine sieht wie folgt aus.

  1. Eine halbe Tasse heiße Zitrone trinken für einen ausgeglichen Basenhaushalt
  2. Eine Runde barfuß durch den Garten spazieren– zu jeder Jahreszeit
  3. Das Lesen eines Kapitels in inspirierenden Büchern, die mir neue Gedankenwelten näher bringen
    • Folgende Bücher kann ich dafür von Herzen empfehlen:
      • E2, Wie Ihre Gedanken die Welt verändern. Neun Beweise zum Selbsttesten von Pam Grout E2           
      • Kurs in Wunder
    • Und mein ‚365 Tages-Impulse Buch‘ (Link zu Jetzt vorbestellen)
  1. Journal:
    • Ich schreibe jeden Tag in mein Journal eine Intention für den Tag auf, häufig inspiriert von der Lektüre, die ich zuvor gelesen habe, und
    • fülle die InViDa Formel aus
  2. Im Anschluss meditiere ich
    • Eine Anleitung meiner persönlich zusammengestellten Meditation findest du hier

Schreibe mir gerne deine Morgenroutine.

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Abendroutinen

Auch der Abend hat eine besondere Qualität. Wir haben die Gelegenheit, alles loszulassen, leer zu werden.

Zudem ist es wichtig, dem Körper zu signalisieren, dass jetzt Schlafenszeit ist.

 

Abendroutine #1: Den Körper auf den Schlaf einstellen

Handy, Fernseher, Monitore – alles mit Blaulichtanteil ausschalten, und zwar mindestens eine Stunde vor Schlafenszeit – das ist eine wichtige Voraussetzung für einen erholsamen Schlaf. Denn das Blaulicht suggeriert dem Körper, dass es Tag ist und der Körper, die Hormone arbeiten dementsprechend im Tagesprogramm.

Aber nicht nur das Blaulicht, auch die Geschichten aus den Medien nehmen wir mit in unseren Schlaf – unbewusst. Unsere letzte Aktivität, die wir kurz vor dem Schlafengehen ausüben, wirkt sich auf unsere Nacht und unseren Schlaf aus.

Das ist gut, wenn wir am nächsten Tag eine Prüfung haben und wir uns den Stoff noch einmal kurz vor dem zu Bett gehen vergegenwärtigen – aber schlecht, wenn wir Mord und Totschlag aus dem Krimi mit in unsere Traumwelt nehmen.

Abendroutine #2: Den Tag reflektieren

Was habe ich heute alles geschafft?

Das klingt recht schwäbisch, frei nach dem Motto ‚Schaffen schaffen Häusle bauen‘.

Gemeint ist jedoch alles, was wir an dem Tag erschaffen, bewirkt haben – das kann auch eine liebevolle Geste für einen Mitmenschen oder der Kaffeeklatsch mit einer Freundin gewesen sein.

Das Ziel ist es, am Abend wohlwollend über sich zu denken und mit diesem Gefühl einzuschlafen.

Abendroutine #3: Dankbarkeit

Last but not least: Wofür bin ich heute besonders dankbar?

Diese Frage ist immer wieder ein Game-Changer. Das Journal, in das wir unsere Morgen-Impulse schreiben, können wir am Ende des Tages um unsere Abends- Dankbarkeitsliste ergänzen

Dankbarkeitsübungen am Abend lassen uns friedlicher einschlafen, da wir nicht die Probleme mit in den Schlaf nehmen, sondern das gute Gefühl, dass uns Wunderbares widerfahren ist.

Abendroutine #4: Am Abend schon den Morgen vorbereiten

Und ja, der nächste Morgen beginnt schon mit der richtigen Gestaltung des Abends davor.

Schreibe dir auf, was du am nächsten Tag erledigen möchtest. Einmal aufgeschrieben, kannst du es aus deinem Kopf quasi entlassen, gleichzeitig bereitet es dein Unterbewusstsein schon darauf vor – sprichwörtlich in schlafwandlerischer Weise.  

Mehr über Routinen und andere Kraftfelder erfährst du in meinem Buch:

Unser Kraftfeld‘ ( Buch Link)

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